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Gesundheit & Leben

Insektenstiche: Guck mal, wer da piekst!

Endlich Sommer: Zeit um mit Freunden ins Schwimmbad zu gehen, auf dem Balkon zu lesen oder im Freien zu picknicken ... Leider ist mit den warmen Tagen auch das große Summen und Krabbeln wieder da. Wir verraten, vor welchen Insekten Sie sich in Acht nehmen sollten und was im Falle eines Bisses oder Stiches hilft.

Zecken

Steckbrief

Zecken gehören zu den Spinnentieren, innerhalb derer sie den Milben zugeordnet werden. Den Menschen befällt am häufigsten der "gemeine Holzbock", eine Schildzeckenart, die ihren Namen wegen eines Chitinpanzers an ihrem Hinterteil trägt. Das erwachsene Weibchen wird etwa 3 bis 4 Millimeter groß, nach einer ausgiebigen Blutmahlzeit kann es etwa die dreifache Größe erreichen.

Zecken mögen hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme. Deshalb halten sie sich vor allem im Gestrüpp, an hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf. Dort wartet der Holzbock auf einen menschlichen oder tierischen Wirt. Geht man nahe genug an ihm vorbei, hält sich der Blutsauger blitzschnell an seinem Opfer fest, um dessen Körper anschließend in aller Ruhe nach einer geeigneten Einstichstelle abzusuchen. Besonders beliebt: Kniekehlen, Armbeugen, Leiste und Kopfhaut.

Wenn die Zecke eine passende Stelle gefunden hat, ritzt sie die Haut oberflächlich ein und schiebt ihren mit Widerhaken besetzten Stechapparat in die Wunde. Dabei sondert sie etwas Speichel ab, der eine lokale Betäubung bewirkt, sodass man den Zeckenstich nicht bemerkt. Zum anderen sorgt ein Gerinnungshemmer dafür, dass das Blut ohne zu klumpen durch den feinen Saugstachel gelangt. Nun trinkt die Zecke das austretende Blut. Ein erwachsenes Exemplar kann bis zu 12 Tage lang saugen. Über ihren Speichel können infizierte Zecken gefährliche Krankheiten übertragen, zum Beispiel die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder die Borreliose. Die Gefahr, sich durch einen Zeckenbiss mit dem FSME-Virus zu infizieren, ist regional unterschiedlich hoch. Bei einer Infektion kann es zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen kommen, bei schweren Verläufen befällt das Virus Teile des zentralen Nervensystems. Betroffen sind, je nach Verlaufsform, Hirnhaut, Gehirn, Nerven oder Rückenmark. Die Erkrankten haben hohes Fieber und leiden unter Kopf-, Rücken und Gliederschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen. Die jeweils aktuellen FSME-Risikogebiete veröffentlicht das Robert-Koch-Institut.

Deutlich häufiger kommt es nach einem Zeckenstich zu einer Borreliose, einer bakteriellen Infektionskrankheit, welche alle Organe, Gelenke und das Nervensystem angreifen kann. Infektionsgefahr besteht in ganz Deutschland.

Wie schützen?

Je nach Witterung ist von Februar/März bis Oktober/November Zeckensaison. Lange, helle Hosen und Shirts sowie geschlossene Schuhe schützen in der Natur vor den kleinen Blutsaugern. Am besten zusätzlich die Hosenbeine in die Strümpfe stecken und Unterholz oder hohes Gras meiden. Gegen FSME gibt es eine Schutzimpfung. Wer in einem Risikogebiet lebt oder dort einen Aufenthalt plant, sollte sich beim Hausarzt beraten lassen.

Gegen Borreliose gibt es zurzeit keinen zugelassenen Impfstoff. Deshalb sollte man nach einem Aufenthalt in der Natur seinen Körper gründlich nach Zecken absuchen – am besten gegenseitig. Da die Zecke manchmal stundenlang nach einem gemütlichen Platz sucht, erwischt man sie mit Glück, bevor sie zugestochen hat. Bis die Bakterien nach dem Einstich übertragen werden, dauert es zudem – anders als beim FSME-Virus – einige Stunden. Auch wenn die Angaben dazu stark schwanken: Je früher eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Übertragung der Krankheitserreger.

Erste Hilfe

Hat sich eine Zecke am Körper festgesetzt, sollte man sie vorsichtig mit einer Zeckenzange oder -karte aus der Apotheke herausziehen. Dabei bitte nicht den Hinterleib quetschen, da sonst umso mehr potenzielle Krankheitserreger übertragen werden. Nagellack, Öl oder Klebstoff sollte man keinesfalls verwenden. Denn: Zecken geben im Todeskampf verstärkt Speichel ab, sodass das Infektionsrisiko steigt. Anschließend die Bissstelle gut desinfizieren. Bleibt ein Teil der Zecke stecken oder zeigt sich irgendwo auf der Haut eine mehr als fünf Millimeter große beziehungsweise eine länger als drei Tage anhaltende Hautrötung unbedingt den Arzt aufsuchen! Auch unklare Symptome wie Kopf- und Muskelschmerzen oder Abgeschlagenheit sollten Sie ärztlich abklären lassen und auf den Zeckenbiss hinweisen – selbst wenn dieser schon einige Monate zurückliegt.

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